Geheimnisvolles vergangener

Epochen neu investigiert und

publiziert         von Wolfgang Sorge

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©                                             WWifgang Sor  2014 Zurück Zurück
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Das Schomburg Dreieck Lieber Autor, wir    sind    ein    privater    Buchklub,    der    aus    fünf    Frauen    besteht.    Wir    treffen    uns regelmäßig   um   zu   entscheiden,   welches   Buch   wir   lesen   wollen   und   beim   nächsten Treffen   sprechen   wir   darüber   und   versuchen   zu   analysieren.   Beim   letzten   Mal   war   es Ihr Manuskript „Das Schomburg Dreieck". Zunächst   möchten   wir   uns   ganz   herzlich   bedanken,   dass   wir   eine   solche   Möglichkeit überhaupt    eingeräumt    bekommen    haben.    Wir    haben    uns    wirklich    sehr    darüber gefreut    und    mit    Spannung    gelesen.    An    dieser    Stelle    möchten    wir    auch    deutlich machen,    dass    allein    die    Tatsache    ein    Buch    geschrieben    zu    haben    schon    eine großartige Leistung für uns darstellt. Zur Beurteilung: Zunächst   stellen   wir   fest,   dass   die   Geschichte   selbst   sehr   interessant   ist.   Wir   alle haben   bisher   nichts   Vergleichbares   gelesen.   Das   Aufzeigen   der   Tatsache,   dass   es ganz   offensichtlich   in   vielen   Menschen   eine   Mischung   aus   Sklave   und   Sklavenhändler geben   muss,   hat   uns   sehr   berührt.   Bei   näherer   Betrachtung   ist   das   eigentlich   klar, aber   im   normalen   Leben   denkt   man   darüber   einfach   nicht   nach.   Sie   haben   uns   mit dieser Geschichte stellvertretend das Schicksal vieler Menschen nahegebracht. Der   Aufbau   des   Buches   hat   uns   gefallen.   Es   zerfällt   in   drei   Erzählebenen,   denen   man sehr   gut   folgen   kann.   Durch   den   stetigen   Wechsel   dieser   Ebenen   wird   man   zum sofortigen   Weiterlesen-wollen   angeregt   und   die   Spannung   wird   gehalten.   Die   immer wieder   eingestreuten   „Cliffhanger'   haben   dieselbe   Wirkung   und   sind   gut   platziert. Ebenso   wie   der   Wechsel   der   „alten   Sprache",   die   sich   im   Skript   von   Anna-Sophie findet   hin   zu   der   Erzählform   in   den   Reisetagebuch   Aufzeichnungen.   Dazwischen immer   wieder   die   Jetzt-Zeit   in   ihrer   aktuellen   Sprache.   Dadurch   gewinnt   das   Buch an Facetten, die keine Langeweile aufkommen lassen. Die    Charakterisierung    der    Figuren    Hartmut    und    Konstanze    empfanden    wir    als schwierig.   Wir   hatten   das   Gefühl,   dass   viele   Sätze   zu   viel   Information   enthielten   und dadurch   sehr   pathetisch   daherkamen.   Weniger   hätten   wir   in   diesem   Fall   als   mehr empfunden.   Die   ganz   offenbar   sehr   umfassende   lokale   Geschichtskenntnis   des   Autors wird    unzweifelhaft    deutlich,    erschlägt    jedoch    an    einigen    Passagen    den    Leser. Gleichwohl   klingt   die   Liebe   und   Passion   des   Autors   zur   Historie   des   geografischen „SchomburgDreiecks"    deutlich    an    und    lässt    über    allzu    detailliert    geschilderte Geschichtskenntnisse ein wenig hinwegsehen. I nsgesamt   hat   uns   Ihr   Werk   sehr   beeindruckt   ,   weil   es   abwechslungsreich, spannend   und   unterhaltsam   ist   und   nebenbei   Denkanstöße   liefert,   die   uns   mit der    Rassentrennung    und    dem    Charakter    von    Menschen    im    Allgemeinen auseinandersetzen lässt. Für den Harberaner Buchklub Christiane Hart, Hannover 2. April 2013
Hinweis:   Vielen   Dank   an   den   “Harberaner   Buchklub”   für   das   Lesen   der   4.   Fassung.      Das Feedback führte zur kompletten Neufassung der Rahmenhandlung.